Krummhörn

Die Gemeinde Krummhörn, zu der auch Greetsiel gehört, ist von Wind und Wetter der Nordsee geprägt.

In der Krummhörn ist die Natur vielfach noch sehr ursprünglich und die Einheimischen wollen dieses Gut verteidigen - und sogar noch ausbauen. Um früher Menschen und Tiere vor Sturmfluten zu schützen, entstanden 19 Dörfer auf runden Erdhügeln. Diese Erdhügel werden „Warften“ genannt.

Fast jede Warft hatte eine Häuptlingsburg, und auf dem höchsten Punkt der Warft wurde eine Kirche errichtet. Alle Krummhörner Dörfer waren mit dem Schiff erreichbar. Kanäle, genannt "Deep", entwässern das niedrige Land und waren früher die einzigen Verkehrswege.

Die Seewege wurden von den sogenannten "Laugschippern" befahren. Die Krummhörner Dörfer haben bereits eine lange Tradition. Pewsum wird um 850 erstmal genannt. Groothusen war im 18. Jahrhundert Stapelplatz friesischer Kaufleute. Eilsum wurde erstmal 1300 als "Ethilsum" erwähnt. Grimersum galt im 18. Jahrhundert als Handelsniederlassung, in Uttum predigte der Kölner Scholasticus Oliver.