Krabbenfischer im malerischen Hafen von Greetsiel

In den häufig engen Gassen und mit der Kulisse des Hafens, der die größte Kutterflotte Niedersachsens beherbergt, spürt man die ostfriesische Bilderbuch-Idylle und fühlt sich in vergangene Zeiten zurückversetzt. In den ersten drei Monaten des Jahres reparieren die Krabbenfischer Ihre Kutter und bereiten sich auf die kommende Saison vor.

Während der Fangzeiten sind die Greestsieler Kutter bis an die Grenzen von Dänemark unterwegs. Sie fangen Seezungen, Butt, Schollen, Scharben und - und dafür sin dsie bekannt - auch Granat zu fangen. Das Wort "Granat" ist übrigens die korrekte Bezeichnung für die Krabben, die in Greetsiel verladen werden. Da die Fanggebiete direkt vor der "Haustür" sind durch häufige bauliche Maßnahmen nicht mehr gut genug - die Wege für die Fischer sind so immer weiter geworden. Durch die langen Fahrten büßen die Fischer Zeit ein. Weiterhin sind steigende Kosten (Schiffsdiesel, Transport, etc.) für die Fischer ein Problem. Auch der öffentliche Druck wächst auch die Krabbenfischer: Ihnen wird vorgeworfen, dass sie die Nordsee zerstören. Die Experten empfehlen die Fangründe auf den Bereich außerhalb des Wattenmeeres in der 12-Seemeilen-Zone zu beschränken.

Die Greetsieler Krabbenfischer gehören zu den Letzten Ihrer Branche. Ihr Handwerk wird durch die o.g. Umstände immer wieder vor neuen Heruasforderungen gestellt.